Sich selbst nicht aus den Augen verlieren

Margrit Hasselmann, Beraterin und Therapeutin des Bremer Referates Gesundheit und Suchtprävention am Landesinstitut für Schule, rät betroffenen Eltern: Das Wichtigste ist, die eigenen Schuldgefühle abzubauen und auf sich selbst zu achten…

Video "... auf sich selbst besinnen..." Hilfe für betroffene Eltern
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Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl – und sprechen Sie darüber

Eine Essstörung ist nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für deren Angehörige eine extreme Belastung. Die Krankheit sitzt im wahrsten Sinne des Wortes immer mit am Tisch – beherrscht Alltag, Gespräche, Gefühle und den Umgang miteinander…

Mütter und Väter stellen in dieser Situation fast automatisch ihre elterlichen Fähigkeiten in Frage. Schuld- und Versagensgefühle, Hilf- und Machtlosigkeit, Frustration, Angst oder Wut sind dabei ganz normale Reaktionen. Um sich von ihnen nicht völlig beherrschen zu lassen, ist es wichtig, stets auch die eigenen Empfindungen und Bedürfnissen im Blick zu behalten.

„Wie geht es mir gerade? Was belastet mich aktuell besonders? Wie ist es um meine eigenen Energiereserven bestellt?“…  Sprechen Sie über all diese Fragen mit nahen Angehörigen oder engen Freunden, wenn Sie als Eltern betroffen sind. Haben Sie nicht den Anspruch, das Problem ganz alleine lösen zu müssen, sondern geben Sie Ihrem Umfeld die Chance, Sie dabei zu unterstützen.

Hilfe für Helfer

Manchmal reicht auch die beste Unterstützung durch Familie und Freunde nicht aus. Wohin mit all den Fragen, Sorgen und Gefühlen? undefinedHier können Sie sich über Unterstützungsmöglichkeiten für Angehörige informieren.

Podcast "Bekenntnis einer Mutter"

Der Moment ist da. Aus dem verzerrten Gebilde des Verdachts ist ein klares Bild geworden. Und plötzlich steht da ein Wort im Raum. Meine Tochter hat eine Essstörung. Warum? Warum mein Kind? Was habe ich falsch gemacht? Bin ich schuld daran? Das waren die ersten Gedanken, die mir durch den Kopf gingen.

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Letzte Änderung: 29.04.2010 10:34
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